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Welche Befestigungsart und welche Variante der Haarverdichtung gewählt wird, sollte am Besten mit einem Zweithaar Anbieter vor Ort besprochen werden. Zur besseren Übersicht sind hier die einzelnen Punkte noch einmal aufgelistet.
Haarverdichtungsarten:
Toupets: Toupets bieten sich bei Glatzen an. Die Topmodelle sind hauchdünn (Folienmaterial) und können auch einen Haaransatz auf das Natürlichste simulieren. Toupets werden entweder per Bonding oder per Micropoint befestigt
Lacing: Lacing bietet sich bei einem diffusen Haarausfall an. Auf einem grobmaschigen, feinen Netz werden mehr oder weniger Haare geknüpft. Durch dieses Netz werden die bestehenden Haaren durchgezogen. Damit wird eine höhere Dichte auf dem Oberkopf erreicht und mehr Volumen nach unten hin erzeugt. Lacingsysteme werden entweder per Hairweaving oder per Micropoint befestigt.
Tressen: Einzelne Tressen werden häufig zum Auffüllen verwendet. Im Gegensatz zu Hairextension sind Tressen auch für extrem dünne Haare geeignet. Hier geht es zwar einerseits um eine Verlängerung der Haare, aber auch um das Erhöhen des Volumens. Tressen werden mittels Hairweaving ins Haar integriert.
Befestigungsarten:
Hairweaving: Beim Hairweaving werden zwei oder drei Fäden durch den Haarkranz geflochten. Gleichzeitig wird das entsprechende Haarteil daran befestigt. Dieser Webring muss ca. alle sechs Wochen erneuert werden.
Micropoint: Beim Micropoint wird das Haarteil punktuell mit bestehenden Haaren verknüpft. Zusätzlich werden die Haare noch mit einen speziellen Hautkleber auf der Kopfhaut fixiert. Mit dem Micropoint-Verfahren werden bevorzugt kahle Stellen behandelt, die nicht ganz von gesunden Haaren umschlossen sind. Micropoints müssen ca. alle sechs Wochen erneuert werden.
Bonding: Beim Bonding wird das Haarteil flächig auf die Kopfhaut verklebt. Geübte Anwender können diese Verklebung nach einiger Zeit selbständig durchführen. Trotzdem ist es ratsam in regelmäßigen Abständen zum Zweithaar Spezialisten zu gehen, um alles wieder ordentlich fixieren zu lassen.
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